Elementor Download Button

Der Elementor Download Button. Einfaches Elementor Plugin zur Bereitstellung von Mediendownloads. – Für ein Kundenprojekt benötigten wir ein einfaches PDF Download Element für Elementor. Der PageBuilder bietet ja nun wirklich unzählig viele Möglichkeiten zur einfachen Erstellung von Website-Inhalten. Leider gehört die Download Möglichkeit nicht dazu wie wir nach etwas Recherche feststellen mussten. Aus diesem Grund haben wir nun einfach selbst ein WordPress Plugin für Elementor geschrieben und im WordPress Repository bereitgestellt.

Unser WordPress Plugin vereinfacht das Bereitstellen von downloadable Content immens. Voll integriert in den PageBuilder findet Ihr nach Installation den Download Button. Einfach per Drag and Drop in die Seite ziehen und kinderleicht den Content aus der Mediathek zum Download bereitstellen. Dies bietet sich perfekt für PDF Dateien, Bilder und Videos an.

Das WordPress Plugin ist natürlich kostenlos und frei verwendbar. Ihr findet den Download einfach über die WP Plugin Suche oder direkt hier per Link.

Scheinbar haben wir da auch eine kleine Problemlösung für viele User gebaut. Aktuell haben wir über 10 Installationen pro Tag, über 200 aktive Websites und nur gutes Feedback bekommen. Die Version 1.2 kommt in den nächsten Tagen raus und verbessert noch ein paar Kleinigkeiten.

Die DSGVO – viele Fragen, viele Lösungen

Das müssen Sie als Webseitenbetreiber zur neuen DSGVO wirklich wissen

Die zahlreichen Änderungen, die die DSGVO ab dem 25. Mai 2018 mit sich bringt, treffen jeden Unternehmer und Webseitenbetreiber. Es gibt in fast allen Bereichen des Datenschutzrechts umfangreiche Neuregelungen. Einige sind relativ einfach umzusetzen, andere sind sehr komplex.

Unser DSGVO-Special – das wir als eRecht24 Agenturpartner in Zusammenarbeit mit eRecht24 Premium für Sie zur Verfügung stellen – hilft Ihnen dabei, einen Überblick über die Anforderungen der DSGVO zu erhalten und zeigt Ihnen, wie Sie diese einfach und schnell für Ihre Webseite umzusetzen.

Gern unterstützen wir Sie in der DSGVO-konformen Umsetzung Ihrer Webseite. Sprechen Sie uns an.

Ein kleines Beispiel gefällig? Ein Kontaktformular beinhaltet ab Mai nun idealerweise eine Checkbox zur Bestätigung des Datenschutzes. Wie das aussieht und wie wir dies gelöst haben, finden Sie hier.

 

1. Einführung

Die DSGVO regelt ab dem 25. Mai 2018 den Umgang von Unternehmen mit personenbezogenen Daten – einheitlich europaweit. Viele der aktuellen Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gelten dann nicht mehr bzw. das BDSG wird zeitgleich neu gefasst.

Die Datenschutzgrundverordnung vereinheitlicht das Datenschutzrecht innerhalb der EU, da bisher überall verschiedene Datenschutzgesetze und damit unterschiedliche Standards gelten. Unternehmer können also zukünftig darauf vertrauen, dass innerhalb der EU ein (überwiegend) einheitliches Datenschutzrecht gilt.

Die Verordnung gilt aber auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, wenn diese Daten von Personen aus der EU verarbeiten. So soll sichergestellt werden, dass sich auch Cloud-Dienste oder soziale Netzwerke (etwa aus den USA) an die Regeln halten müssen.

Die DSGVO betrifft dabei wirklich JEDES Unternehmen, das im Internet aktiv ist: Nutzer-Tracking, Kundendaten, Newsletter oder Werbemails, Werbung auf Facebook, die eigene Datenschutzerklärung, vieles ändert sich durch die Neuregelungen. Im Einzelnen:

2. Datenschutzerklärung und Impressum

Zunächst benötigt jede Webseite eine neue Datenschutzerklärung, die den Vorgaben der DSGVO entspricht. Grundsätze einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung:

•    Einfache und verständliche Sprache
•    ggf. eine vorgeschaltete, allgemein-zusammenfassende Erklärung
•    Kontaktdaten des Seitenbetreibers
•    Datenschutzbeauftragter, wenn vorhanden
•    Die Rechtsgrundlage der jeweiligen Datenerhebung/Verarbeitung (gesetzliche Regelung oder Einwilligung) muss konkret benannt werden

Die folgenden Punkte muss eine Datenschutzerklärung nach DSGVO mindestens enthalten:

•    Nennung aller Datenverarbeitungsvorgänge auf der Webseite
•    Umgang Kunden- / Bestelldaten
•    Tracking, Cookies, Social Media
•    Newsletter, A(D)V
•    Dauer der Speicherung, Löschungsfristen
•    Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch
•    Recht auf Datenherausgabe und Übertragbarkeit

Eine Einwilligung darf nicht innerhalb der Datenschutzerklärung erklärt werden.

Achtung! Löschpflicht Art. 17 DSGVO:

Daten müssen gelöscht werden, wenn:

•    der Erhebungszweck weggefallen ist,
•    die Einwilligung widerrufen wurde (Newsletter-Abmeldung),
•    ein Widerspruch des Nutzers erfolgt („Löschen Sie meine Daten“) und keine gesetzlichen Speicherpflichten entgegenstehen (Steuern und Buchhaltung)

Im Impressum sind keine Änderungen notwendig. Allerdings wird momentan diskutiert, dass für Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsansprüche ein spezielles Kontaktformular geschaffen werden soll, das in die allgemeine Menüstruktur (bei Datenschutzerklärung und Impressum) integriert werden soll.

3. Verarbeitungsverzeichnis (bisher: Verfahrensverzeichnis)

Sie benötigen ein Verarbeitungsverzeichnis, wenn Sie mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und wenn Sie besondere Datenkategorien verarbeiten.

Die Pflicht gilt auch für Unternehmen unter 250 Mitarbeitern, wenn die Verarbeitung „nicht nur gelegentlich“ erfolgt. Es ist aber noch nicht abschließend geklärt, was dies genau bedeutet. Bis die Voraussetzungen abschließend geklärt sind, sollten Sie im Zweifel ein solches Verzeichnis anlegen.

Welche Inhalte gehören hinein?

•    Angaben des Verantwortlichen
•    Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen, seines Vertreters und des Datenschutzbeauftragten
•    Zwecke der Verarbeitung
•    Kategorien betroffener Personen und personenbezogener Daten
•    Kategorien von Empfängern
•    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland
•    Fristen für Löschung
•    Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
•    Angaben des Auftragsverarbeiters
•    Name und Kontaktdaten des Auftragverarbeiters und des Verantwortlichen, ihrer Vertreter und des Datenschutzbeauftragten
•    Kategorien von Verarbeitungen
•    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland

Beispiele und Aufbau eines solchen Verarbeitungsverzeichnis finden Sie z.B. bei der Bitkom:

https://www.bitkom.org/NP-Themen/NP-Vertrauen-Sicherheit/Datenschutz/FirstSpirit-1496129138918170529-LF-Verarbeitungsverzeichnis-online.pdf

4. Cookies und Tracking

Im Hinblick auf Cookies und Tracking gibt es momentan keine Änderungen. Cookies werden spezifisch durch die ePrivacy-Verordnung (ePV) neu geregelt. Diese kommt allerdings wohl erst 2019.

Die gute Nachricht: Google Analytics bleibt auch nach der DSGVO wie bisher „erlaubt“, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

•    A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen
•    IP Anonymisierung aktiviert
•    Opt-out Möglichkeiten für Desktop und Mobil

Achten Sie darauf, dass Sie ab dem 25. Mai 2018 einen DSGVO-konformen AV-Vertrag mit Google abschließen. Google wird vermutlich demnächst einen solchen Vertrag bereitstellen.

Eine Anleitung plus Tools zur korrekten Umsetzung finden Sie bei eRecht24 Premium.

https://www.e-recht24.de/premium-agenturpartner

Bei anderen Tools wie z.B. dem Facebook Pixel kann man momentan leider keine genaue Aussage treffen.
Allerdings wird die Rechtslage wahrscheinlich komplizierter.

5. Newsletter und Einwilligungen

Einwilligungen von Nutzern, z.B. zum Newsletter-Versand, die bereits nach altem Recht wirksam eingeholt wurden (double opt-in) gelten grundsätzlich weiter.

Ausnahmen:
•    Koppelungsverbot bei alten Einwilligungen nicht beachtet
•    Einwilligungen durch Minderjährige

Was ist mit neuen Newsletter-Aktionen oder Preisausschreiben?

Wenn keine gesetzliche Erlaubnis zum Speichern / Übertragen von Daten vorhanden ist, wird immer eine Einwilligung benötigt.

Auch unter der DSGVO sollte das double opt-in Prinzip beachtet werden, um die Einwilligung im Zweifel auch nachweisen zu können. Die Einwilligung muss in jedem Fall elektronisch dokumentiert werden.

Die Einwilligung muss dabei „freiwillig“ erfolgen: Echtes Koppelungsverbot in Art. 7 Abs.4 DSGVO.

In der Regel: Keine Daten gegen Inhalte (z.B. E-Books, Gewinnspiele, Checklisten) und keine Koppelung von Newsletter-Versand an Vertragsschluss.

6. Datenschutzbeauftragter

Unternehmen, die in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen oder zu einer Datenschutz-Folgeabschätzung nach Artikel 35 DSGVO verpflichtet sind (Einzelheiten unten bei Ziff. 9.), müssen einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Interessenskonflikte

Bei der Besetzung des Datenschutzbeauftragten dürfen keine Interessenkonflikte bestehen. Daher kann ein Vorstandsmitglied, ein Geschäftsführer oder der Unternehmensinhaber nicht Datenschutzbeauftragter sein. Diese Personen können im Fall von Konflikten zwischen den Unternehmensinteressen und den datenschutzrechtlichen Vorschriften nicht vermitteln.

Sie können auch einen externen Datenschutzbeauftragten bestellen, um Konflikte zu vermeiden.

Qualifikationen des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss zuverlässig sein. Juristische sowie technische Fachkunde sind ebenfalls unumgänglich für die Position des Datenschutz- beauftragten. Schulungen/Seminare inkl. Prüfung werden bundesweit angeboten, um die entsprechenden Qualifikationen zu erwerben, z.B. beim TÜV.

7. Mitarbeiterdaten

Mit der DSGVO kommen auch Neuregelungen zum Mitarbeiterdatenschutz. Die neuen Vorschriften enthalten zahlreiche Pflichten und Obliegenheiten, die Arbeitgeber künftig einhalten müssen.

Es sollen nur die Daten erhoben werden, die „erforderlich“ sind.

Mitarbeiterdaten sollen nur dann verarbeitet werden, wenn dies für die Entscheidung über die Einstellung eines Bewerbers oder zur Durchführung, Ausübung oder Beendigung eines Arbeitsverhältnisses erforderlich ist.

Erlaubt ist die Verarbeitung auch dann, wenn sie für die Erfüllung gesetzlicher Rechte und Pflichten, eines Tarifvertrags oder einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung oder zum Zwecke der Strafverfolgung erforderlich ist. Ob und wann die Erhebung bestimmter Daten tatsächlich erforderlich ist, muss dabei immer anhand des konkreten Einzelfalls bestimmt werden.

Einwilligungen einholen

Wer sich den rechtlichen Unsicherheiten rund um die „Erforderlichkeit“ entziehen will, kann freiwillig abgegebene Einwilligungen von seinen Arbeitnehmern einholen. Im Streitfall muss eine behauptete Freiwilligkeit der Einwilligung vom Arbeitgeber allerdings nachgewiesen werden.

Eine wirksame Einwilligung muss bestimmte formale Kriterien erfüllen. So muss sie grundsätzlich in Schriftform erfolgen, d. h. eigenständig unterschrieben werden. Da das allerdings nicht immer praktikabel ist, kann unter besonderen Umständen auch eine elektronische Einwilligung eingeholt werden. Zudem muss der Beschäftigte in geeigneter Form darauf hingewiesen werden, dass die Einwilligung jederzeit widerruflich ist. Schlussendlich müssen durch den Arbeitgeber bestimmte Voraussetzungen für die Widerrufserklärung geschaffen werden.

Ein Arbeitgeber muss die Einhaltung der soeben genannten Pflichten im Zweifel nachweisen können (Dokumentationspflichten). Des Weiteren sind Arbeitgeber künftig mit strengeren Informationspflichten bei Datenschutzverstößen und zahlreichen weiteren Pflichten (z.B. Löschungspflichten) konfrontiert.

Arbeitgeber sollten im Hinblick auf diese Pflichten ihre unternehmensinternen Prozesse daher gründlich überprüfen und ggf. anpassen lassen (Stichwort: Compliance-Management).

8. Auftrags(daten)verarbeitung

Wenn das Erheben und Verarbeiten personenbezogener Daten durch ein „externes“ Unternehmen erfolgt, muss dies – wie auch im alten Recht – vertraglich geregelt werden.

Beispiele

•    Agentur führt Werbemaßnahmen aus
•    Externer Newsletter-Anbieter
•    Webhoster
•    Externe Wartungsverträge

Was ändert sich am Inhalt der A(D)V-Verträge?

Wenige inhaltliche Neuregelungen:

•    Auftragsverarbeiter muss u.U. ein Verfahrensverzeichnis führen
•    Auftragsverarbeiter muss die Weisungen des Verantwortlichen protokollieren
•    keine Schriftform der Verträge mehr notwendig

 

9. Datenschutz bei Minderjährigen

Bei Jugendlichen unter 16 Jahren müssen die Eltern einwilligen. Dies gilt aber nur für Fälle, bei denen die DSGVO eine Einwilligung vorschreibt (z.B. für Werbung) und in der Praxis nur dann, wenn es sich um Angebote handelt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richten.

Bei gemischten Angeboten (für Erwachsene und Jugendliche) sind keine spezifischen Vorgaben umzusetzen.

10. Datenschutz-Folgenabschätzung

In bestimmten Fällen sind Sie verpflichtet, die Folgen der Datenverarbeitung zu bewerten und dies in einer sog. Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO festzuhalten. Eine sog. DSFA ist grundsätzlich immer dann durchzuführen, wenn „eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten zur Folge (hat)“.

Dies ist z.B. bei den folgenden Konstellationen der Fall:

•    Verarbeitung von Gesundheitsdaten, Religion, Sexualität
•    Geschäftsgeheimisse
•    Profiling/Scoring
•    Strafbare Handlungen
•    u.vm.

Wann und wie eine solche Datenschutz-Folgenabschätzung im Detail durchzuführen ist, können Sie im umfangreichen Whitepaper des Forum Privatfreiheit nachlesen:

https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/publikationen-und-downloads/veroeffentlichungen-des-forums/themenpapiere-white-paper/Forum_Privatheit_White_Paper_Datenschutz-Folgenabschaetzung_2016.pdf

11. Einsichtsrecht und Meldepflicht

Generell haben Betroffene Anspruch auf Auskunft zu ihren gespeicherten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO).

Form der Auskunft:
•    schriftlich
•    elektronisch (E-Mail)
•    auf Verlangen mündlich

Frist der Auskunft: Unverzüglich, aber spätestens 1 Monat nach Eingang des Antrags

Wann müssen bei Datenpannen die Betroffenen und Aufsichtsbehörden informiert werden?

Hier gelten mittlerweile strengere Anforderungen als bisher. Nach Art 33 DSGVO müssen Datenpannen gegenüber Aufsichtsbehörden unverzüglich (möglichst binnen 72 Stunden) mittels umfassender Dokumentation vorgelegt werden.

Details zum Inhalt regelt Art. 33 Abs. 5 DSGVO
https://dejure.org/gesetze/DSGVO/33.html

12. Bußgelder und Abmahnungen

Datenschutzverstöße können abgemahnt werden!

Bei Verstößen drohen Abmahnungen und Gerichtsverfahren, denn:
•    Datenschutzrecht hat wettbewerbsrechtliche Relevanz!
•    Verstöße können auch nach der DSGVO abgemahnt werden!

Bußgelder

Die DSGVO sieht Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes vor.

Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt.

Das wird sich aber sehr wahrscheinlich ändern., der hohe Bußgeldrahmen ist ein Kernbestandteil der DSGVO.

Wichtig: Anfragen/ Beschwerden von Nutzern ernst nehmen. Noch wichtiger: Anfragen/ Beschwerden von Datenschutzbehörden ernst nehmen.

Was sollten Sie jetzt konkret tun?

Sie wissen, dass Sie sich um Themen wie Datenschutz, Impressum, Bildrechte oder Facebook & Co. kümmern müssen? Sie haben keine Zeit, alle komplizierten rechtlichen Vorgaben aufwendig selbst zu recherchieren? Sie wollen oder können nicht für jede Webseitenprüfung einen teuren Anwalt bezahlen? Sie brauchen klare Antworten, verständliche Lösungen und praktische Tools statt noch mehr Fragen?

Sprechen Sie uns gerne an, wir helfen bei vielen technischen Details auf der Website, SSL Verschlüsselung und bieten Ihnen mit unserer Agenturpartnerschaft zu eRecht24 wirklich professionelle Hilfe ohne Rätselraten.

Local SEO : Eine DIN Norm für Telefonnummern?

Eine DIN Norm zur Schreibweise für Telefonnummern? Warum das, fragen Sie sich? Ganz einfach. Für die lokale Suchmaschinenoptimierung ist es nicht nur wichtig, Ihre Adresse und Kontaktinformationen richtig zu hinterlegen und auch in Google MyBusiness korrekt einzutragen. Vielmehr kommt es auf die stets identische- und vor allem richtige Schreibweise an. Der größte Knackpunkt ist bei vielen von uns geprüfter Einträge die Telefonnummer. Mal mit, mal ohne Leerzeichen – mal mit Bindestrich, mal mit Länderkennung – dann wieder ohne. usw. Bitte achten sie stets auf die korrekte Schreibweise. Egal in welchem Branchenbuch, bei welchem Social Media Dienst oder bei welchem Partner Sie sich eintragen. Eine exakt gleiche Schreibweise Ihrer Anschrift und Kontaktdaten wirkt sich massiv auf Ihre lokale Suchmaschinen-Position aus. Gerade für Google MyBusiness ist dies sehr elementar.
Um eine identische und für Google richtige Schreibweise zu nutzen, sollten Sie sich sinnvollerweise an die DIN 5008 halten.

Beispiele:

Die Telefonnummer wird durch ein Leerzeichen von der restlichen Telefonnummer abgesetzt. Besonders sinnvoll für lokale Geschäfte, die auf eine Ländervorwahl verzichten können.

02763 2148014

Telefonnummer mit Vorwahl- und Durchwahlnummer

02763 2148014-150

Telefonnummern mit Länderkennung

+49 2763 2148014

Mobile Telefonnummern

Auch hier gilt die einfache Trennung durch Leerzeichen
0171 4467034

 

Weitere Teile zum Themengebiet Local SEO folgen.

Shopware 500 Server Error fix

Mal ein ganz kurzer und knapper Beitrag für einen kleinen aber feinen Bugfix für die aktuelle Shopware 5.3. Installation. Nachdem ihr den kompletten Installationsablauf durch habt, könnt Ihr per Button direkt ins Backend springen. Doch da liegt der Hund dann begraben. Fehler 500 Internal Server Error….

Was ist passiert?

Die Shopware SW wurde mit dem Installer (egal ob IONCube oder Zend) auf demServer installiert. Meldung kommt, dass Shopware erfolgreich installiert ist. Wenn aber nun das Backend via Button aus dem Installfeld aufgerufen wird, erscheint der 500er Internal Server Error. Spart Euch die Arbeit nach langwierigen Suchen in den Errorlogs. Das Frontend ist erreichbar, jedoch fehlt jegliche CSS Formatierung. Um den Fehler zu beheben ist ein einfacher, kleiner Schritt notwendig. Der Fehler liegt in der .htaccess!
Öffnet Eure .htaccess und sucht folgende Zeile Code

IfModule mod_rewrite.
RewriteEngine on
#RewriteBase /shopware/
RewriteRule shopware.dll shopware.php
RewriteRule files/documents/.* engine [NC,L]
RewriteRule application.yaml engine [NC,L]
RewriteRule images/ayww/(.*) images/banner/$1
RewriteRule sitemap.xml(.*) shopware.php?controller=SitemapXml

Entfernt einfach in der rot markierten Zeile die Raute (#) und speichert die Datei auf eurem Server erneut ab. Nun ist das Backend erreichbar und Ihr könnt mit Shopware beginnen! Viel Spaß!

Pagespeed Optimierung

Pagespeed Optimierung – Mehr Traffic, mehr Conversions, mehr Besucher

Der PageSpeed ist mittlerweile ein wichtiger Faktor für Webseitenbetreiber geworden: Nicht nur, weil Google ihn mit ins Ranking einfließen lässt, sondern auch, weil durch schnellere Ladezeiten die Usability steigert und für mehr Umsatz sorgen kann. Amazon selber hat man eine Studie veröffentlicht, bei der gesagt wurde, dass man pro Sekunde Ladezeit ca. 10% an Umsatz verliert. Die Ladezeit ist also ein wichtiger Faktor, besonders im Hinblick auf den Besucher, welcher ja unser Kunde werden soll.

Doch nicht nur der Besucher ist wichtig, auch Google, denn über die Suchmaschine soll Traffic generiert werden. Seit 2010 ist der PageSpeed ein offizieller Rankingfaktor von Google, das bedeutet, dass der PageSpeed durchaus für ein besseres Ranking sorgen kann.

Google PageSpeed als Rankingfaktor

Es ist nur ein logischer Schritt, dass Google den PageSpeed in die Reihe der Rankingfaktoren aufnimmt. Warum? Weil Google den Nutzern nicht nur hochwertige Inhalte, sondern auch benutzerfreundliche Webseiten anbieten möchte. Unter “Benutzerfreundlich” fallen aber viele verschiedene Begriffe, neben dem PageSpeed:

  • PageSpeed
  • Keine Werbung (wenn, dann nur Dezent)
  • Strukturierte Inhalte
  • Klar Strukturierte Navigationen

Es gibt natürlich noch einige weitere Punkte, die man hier hätte aufzählen können. Uns geht es aber nur um den PageSpeed und darum, dass er als Rankingfaktor zählt. Der PageSpeed-Score ist deshalb ein Rankingfaktor, weil er dem Nutzer zu gute kommt. Keiner wartet gerne und vor allem nicht darauf, dass eine Webseite fertig geladen hat und endlich angezeigt wird.
Schnellere Webseiten verärgern die Nutzer nicht und können auch dafür sorgen, dass Nutzer nicht direkt wieder abspringen, sondern noch weiter auf der Webseite bleiben und sich umschauen. Schließlich braucht die Seite ja nicht lange zum laden, was bei mehreren Seitenaufrufen nerven würde.
Man kann sich also mit einem guten PageSpeed-Score einen Ranking-Vorteil verschaffen, was aber nicht bedeutet, dass ich automatisch auf allen Keywords extrem nach vorne rutsche in den SERPs, sondern lediglich, dass Google mehr Gefallen an meiner Seite hat und sie anderen Seiten, die deutlich langsamer sind, bevorzugen wird. Ich selber habe es aber auch schonmal beobachtet, dass man auf dem ein oder anderen Keyword um ein paar Plätze nach vorne springen kann, wenn man den PageSpeed einer Seite optimiert. Allerdings kann es nur schwer nachgewiesen werden, ob solche Sprünge wirklich am PageSpeed liegen oder nicht.

PageSpeed für mehr Traffic und Conversions

Webseiten, die über Google gefunden werden können, bekommen natürlich auch Traffic. Allerdings ist das noch nicht alles. Schnelle Webseiten werden auch bevorzugt in sozialen Netzwerken geteilt und den vernetzten Freunden empfohlen. Wieso sollte man auch eine langsame Webseite empfehlen, wenn es mittlerweile zu fast jedem Thema eine schnellere Seite gibt?
Die Ladezeit ist also nicht nur für Google entscheidend, sondern auch dafür, wie zufrieden meine Besucher mit meiner Webseite sind. Und je zufriedener die Besucher mit einer Webseite sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Seite auch weiterempfohlen wird.
Mehr Conversions
Ein weiterer, nicht zu vergessener Punkt, sind die Conversions: Wir alle möchten, dass unsere Besucher zu unseren Kunden werden. Sei es, dass wir Affiliate sind oder doch ein eigener Shopbetreiber. Eine Studie aus dem Hause Amazon hat ergeben, dass langsamere Webseiten weniger Umsatz generieren – was ja auch logisch ist: Ein Besucher wird nicht lange warten, bis die Webseite eines Onlineshops geladen wurde, sondern wird nach ein paar Sekunden das Fenster schließen und sich einen anderen Onlineshop suchen. Amazons Studie besagt genau:

Often quoted research on this subject includes an Amazon study that showed a 1% decrease in sales for every 0.1s decrease in response times.(Kohavi and Longbotham 2007)

Jetzt muss man mal hochrechnen: Eine Sekunde längere Ladezeit bedeutet schon: 10% Verlust des Umsatzes. Natürlich kann man das nicht auf jeden Onlineshop beziehen, sollte man sich aber mal vor Augen halten, denn Amazon ist nicht gerade ein unbekannter Onlineshop.

PageSpeed optimieren

Jetzt habe ich ganz schön viel über den PageSpeed geschrieben und wie toll er doch ist. Doch wie lässt er sich optimieren? Ganz einfach: Google bietet ein Onlinetool “PageSpeed Insights” und eine Chrome-Extension an. Mit beiden Tools lässt sich der PageSpeed einer Seite nicht nur prüfen, sondern auch optimieren, da in beiden Varianten des Tools Tipps zur Optimierung ausgegeben werden.

Bei der Chrome-Extension kann man sogar optimierte Dateien wie Bilder, CSS und JavaScripts generieren lassen, sich sofort herunterladen und auf den Server packen. So kann man einige Punkte aus den Verbesserungsvorschlägen direkt abarbeiten, ohne selber irgendwas gravierendes zu tun. Anschließend geht es meistens an die Technik: JavaScripte später parsen, Browser-Caching und viele andere Punkte, die abgearbeitet werden sollten, um den PageSpeed-Score nach oben zu treiben (je höher der Score, desto besser).
Ohne das Layout gravierend zu ändern
Allerdings sollte man nur so weit gehen, wie man auch selber möchte. Natürlich ist der PageSpeed von 100 das maximum, aber trotzdem sollte man dabei immer noch ein Auge auf die Suchmaschinenoptimierung haben und natürlich auf das eigene Layout. Das sollte wenn möglich nicht verändert werden – sofern die Seite Layouttechnisch schon optimiert wurde. Oder man schafft es, den PageSpeed auf 100 zu bringen, ohne das Layout zu verändern – ist schließlich auch schon vorgekommen.

PageSpeed nur ein Rankingfaktor von vielen

Zuletzt gilt es noch zu sagen, dass der PageSpeed nur ein Rankingfaktor von vielen ist. Man sollte nicht vergessen, dass es noch über 200 andere Rankingfaktoren gibt, die es zu beachten gilt. So zum Beispiel der Backlinkaufbau und die interne Linkstruktur. Ich persönlich empfehle, immer erst eine gute Basis zu schaffen, also Onpage so viel wie möglich rauszuholen und dann mit dem Linkaufbau anzufangen. Onpage wird in meinen Augen nämlich ein immer wichtiger werdender Rankingfaktor für die Google-Suchergebnisse.