Der Facebook Wahnsinn

Ja was ist denn da bei Facebook los fragt Ihr Euch sicherlich die letzten Tage? Ich denke in kaum einem Facebook Profil kam man an den nachfolgenden Meldungen -spätestens heute- vorbei!

Das hier z.B:

 

 „Bitte tut mir einen riesen Gefallen… geht mit dem Cursor bitte auf meinen Namen (nicht klicken!), dann wartet bis der Kasten erscheint (mit meinem Namen und Bild drin). dann geht mit dem Cursor auf den “abonniert” Button und wartet auf das Drop-down-Menü, dann macht bitte den Haken weg bei Kommentare und “gefällt mir”. DANKE!!! Und dann postet das in euren Status, wenn ihr auch nicht wollt, dass jeder einzelne Post und “Gefällt mir”-Klick von euch für jeden rechts im Newsticker sichtbar ist. Ich tu das auch gerne für euch.“

 

Traurig zu sehen, dass sich ein Großteil der Facebook User wenig bis gar nicht mit den Einstellungen der Privatsphäre auskennt und kaum wissen, wer oder was alles die persönlichen Notizen und Fotos sehen, bzw. lesen kann. ABER schämt Euch nicht! Auch ich habe lange gebraucht, da überhaupt durchzublicken. So interessant und spannend das Web 2.0 auch ist, so transparent ist es auch… Und das will sicherlich nicht Jeder!

Das Einzige, was Ihr nach der aktuellen Anleitung bewirkt ist, dass Ihr weder Kommentare oder Seiten, die Euren Freunden gefallen, sehen könnt! Ihr blockt einfach gesagt Eure eigenen Freunde und schützt definitiv NICHT Eure Privatsphäre auf Facebook! Die “Panik” ist mit dem neuen Facebook Feature “Timeline” ausgebrochen. Mit den Standard Einstellungen legt Ihr hier alles offen! Ihr bastelt Euch einen Lebenslauf mit allem, was dazugehört! Kleiner Blick auf die neue Timeline: http://www.facebook.com/about/timeline

Aber wie schützt Ihr Euch korrekt davor? Sicherlich NICHT mit dem Kettenbrief von heute 😉 Oder konntet Ihr bis heute irgendwelche News von “Fremden” lesen? Denkt mal drüber nach! Wichtig ist die Umstellung jedoch, wenn die neue Timeline launcht! Daher ein kleines To Do, wie Ihr Euer Facebook relativ sicher einstellt!

Der Weg zum sicheren Facebook Profil!

Zuerst einmal geht Ihr in Euer Konto und dort auf “Privatsphäre Einstellungen”. Oben Foto GELB markiert. Hier findet Ihr nun die, solang nicht geändert, Standardeinstellungen, die wirklich ALLES zulassen! (Siehe auch nachfolgendes Bild) Wenn Ihr kein großes Mitteilungsbedürfnis habt 😉 solltet Ihr auf “Benutzerdefiniert” klicken und hier die Regel “Dies sichtbar machen für“ Freunde einstellen! Standard ist hier “Freunde von Freunden”. Folglich sieht es fast jeder ! Kleine Hochrechnung gefällig?

Bei 50 Freunden, die alle jeweils 50 Freunde haben, sehen Deine Updates schon 2.500 Facebook User, bei jeweils 300 Freunden wären es 90.000 ! Hier der Direktlink: Privatsphäre Einstellungen

Kommen wir dann zu den “Markierungen” in Fotos! Sicherlich habt Ihr sie alle schon gesehen! Da gibt es die vernünftigen Fotos, oder aber auch die ganzen Spam Anwendungen, wo Ihr markiert werdet. Das machen Eure Freunde nichtmal wissentlich, sondern nur weil Sie wieder irgendein Video angesehen haben, wo es heißt – erst liken, dann sehen! FINGER WEG DAVON! Ihr liked damit alles, nur nicht das Video was Ihr dann sehen dürft. Übrigens sind die Videos alle frei bei Youtube. Das ist alles FAKE! Mit dem LIKE öffnet Ihr nur irgendwelchen Anwendungen die Türe! Dann postet Ihr auf einmal unwissentlich, wer Eure TOP Fans sind usw!

Auf dem nächsten Bild also die Markierungs Einstellungen. So einstellen, dass niemand Euren ORT nennen darf und Ihr vor Markierung in einem Foto gefragt werdet.

Profil Überprüfung auf jeden Fall aktivieren und Handy Anwendungen AUS!

Zudem solltet Ihr evtl. Eure Freundeslisten klassifizieren. So habt Ihr die Möglichkeit, nur wirklich engen Freunden ganz persönliche Dinge des Lebens mitzuteilen und den “Bekannten” dies nicht öffentlich zu machen. Dazu sortiert Ihr einfach Eure Freunde in ein paar Listen. Bei jedem Post könnt Ihr dann entscheiden, wer dies lesen darf! Wie auf dem unten gezeigten Foto zu sehen, könnt Ihr hier direkte Einstellungen im Post vornehmen! Wählt hierzu einfach “Benutzerdefiniert” oder direkt die Freundesliste – z.B. enge Freunde! Muss hier halt jeder selbst entscheiden.

Das waren jetzt erst einmal die wichtigen Einstellungen. Definitiv solltet Ihr Euch aber alles genau ansehen und selbst entscheiden, wer was darf! Unter “Anwendungen und Webseiten” ist noch eine Einstellung, die es in sich hat! Der Punkt “

Wie Nutzer deine Informationen an Anwendungen weitergeben, die sie nutzen” sollte Euch dabei ins Auge fallen! Hier steht folgendes:

Faceboook-Nutzer, die dein Profil sehen können, können diese Informationen in Anwendungen übertragen, wenn sie diese verwenden. Dadurch wird ihre Nutzererfahrung besser und sozialer. Verwende die folgenden Einstellungen, um die Arten von Informationen festzulegen, die Nutzer mitnehmen können, wenn sie Anwendungen, Spiele und Webseiten verwenden. ZITAT FACEBOOK

Finde ich nicht so witzig und hier solltet Ihr defintiv mal ein paar Haken entfernen! Doch dann könnt Ihr nicht mehr spielen – sollt Ihr auch nicht! Tut was nützliches! Farmville und Co. sind jetzt abgeschrieben 😛 So reicht fürs Erste! Werde das Thema aber in den kommenden Tagen noch weiter ausbauen! Ich persönlich nutze die oben genannten Einstellungen, so dass eben NUR meine Freunde aus der allgemeinen Liste meine Posts lesen können. Jedoch sollte allen bewusst sein, dass es hier ums Web 2.0 geht und es immer wieder ein kleines Hintertürchen für “Fremde” geben wird, das geöffnet werden kann. Schaut einfach, dass Ihr nicht jeden Mist liked und einfach ein wenig mit offenen Augen durch Facebook stöbert. Alles, was erst geliked werden muss um eine Aktion zu starten, hat einen Hintergedanken… Und geht nicht immer auf diese nervigen Kettenpostings ein – vergesst die “scheiss Herzen!” 😀

Shopware 500 Server Error fix

Mal ein ganz kurzer und knapper Beitrag für einen kleinen aber feinen Bugfix für die aktuelle Shopware 5.3. Installation. Nachdem ihr den kompletten Installationsablauf durch habt, könnt Ihr per Button direkt ins Backend springen. Doch da liegt der Hund dann begraben. Fehler 500 Internal Server Error….

Was ist passiert?

Die Shopware SW wurde mit dem Installer (egal ob IONCube oder Zend) auf demServer installiert. Meldung kommt, dass Shopware erfolgreich installiert ist. Wenn aber nun das Backend via Button aus dem Installfeld aufgerufen wird, erscheint der 500er Internal Server Error. Spart Euch die Arbeit nach langwierigen Suchen in den Errorlogs. Das Frontend ist erreichbar, jedoch fehlt jegliche CSS Formatierung. Um den Fehler zu beheben ist ein einfacher, kleiner Schritt notwendig. Der Fehler liegt in der .htaccess!
Öffnet Eure .htaccess und sucht folgende Zeile Code

IfModule mod_rewrite.
RewriteEngine on
#RewriteBase /shopware/
RewriteRule shopware.dll shopware.php
RewriteRule files/documents/.* engine [NC,L]
RewriteRule application.yaml engine [NC,L]
RewriteRule images/ayww/(.*) images/banner/$1
RewriteRule sitemap.xml(.*) shopware.php?controller=SitemapXml

Entfernt einfach in der rot markierten Zeile die Raute (#) und speichert die Datei auf eurem Server erneut ab. Nun ist das Backend erreichbar und Ihr könnt mit Shopware beginnen! Viel Spaß!

Pagespeed Optimierung

Pagespeed Optimierung – Mehr Traffic, mehr Conversions, mehr Besucher

Der PageSpeed ist mittlerweile ein wichtiger Faktor für Webseitenbetreiber geworden: Nicht nur, weil Google ihn mit ins Ranking einfließen lässt, sondern auch, weil durch schnellere Ladezeiten die Usability steigert und für mehr Umsatz sorgen kann. Amazon selber hat man eine Studie veröffentlicht, bei der gesagt wurde, dass man pro Sekunde Ladezeit ca. 10% an Umsatz verliert. Die Ladezeit ist also ein wichtiger Faktor, besonders im Hinblick auf den Besucher, welcher ja unser Kunde werden soll.

Doch nicht nur der Besucher ist wichtig, auch Google, denn über die Suchmaschine soll Traffic generiert werden. Seit 2010 ist der PageSpeed ein offizieller Rankingfaktor von Google, das bedeutet, dass der PageSpeed durchaus für ein besseres Ranking sorgen kann.

Google PageSpeed als Rankingfaktor

Es ist nur ein logischer Schritt, dass Google den PageSpeed in die Reihe der Rankingfaktoren aufnimmt. Warum? Weil Google den Nutzern nicht nur hochwertige Inhalte, sondern auch benutzerfreundliche Webseiten anbieten möchte. Unter “Benutzerfreundlich” fallen aber viele verschiedene Begriffe, neben dem PageSpeed:

  • PageSpeed
  • Keine Werbung (wenn, dann nur Dezent)
  • Strukturierte Inhalte
  • Klar Strukturierte Navigationen

Es gibt natürlich noch einige weitere Punkte, die man hier hätte aufzählen können. Uns geht es aber nur um den PageSpeed und darum, dass er als Rankingfaktor zählt. Der PageSpeed-Score ist deshalb ein Rankingfaktor, weil er dem Nutzer zu gute kommt. Keiner wartet gerne und vor allem nicht darauf, dass eine Webseite fertig geladen hat und endlich angezeigt wird.
Schnellere Webseiten verärgern die Nutzer nicht und können auch dafür sorgen, dass Nutzer nicht direkt wieder abspringen, sondern noch weiter auf der Webseite bleiben und sich umschauen. Schließlich braucht die Seite ja nicht lange zum laden, was bei mehreren Seitenaufrufen nerven würde.
Man kann sich also mit einem guten PageSpeed-Score einen Ranking-Vorteil verschaffen, was aber nicht bedeutet, dass ich automatisch auf allen Keywords extrem nach vorne rutsche in den SERPs, sondern lediglich, dass Google mehr Gefallen an meiner Seite hat und sie anderen Seiten, die deutlich langsamer sind, bevorzugen wird. Ich selber habe es aber auch schonmal beobachtet, dass man auf dem ein oder anderen Keyword um ein paar Plätze nach vorne springen kann, wenn man den PageSpeed einer Seite optimiert. Allerdings kann es nur schwer nachgewiesen werden, ob solche Sprünge wirklich am PageSpeed liegen oder nicht.

PageSpeed für mehr Traffic und Conversions

Webseiten, die über Google gefunden werden können, bekommen natürlich auch Traffic. Allerdings ist das noch nicht alles. Schnelle Webseiten werden auch bevorzugt in sozialen Netzwerken geteilt und den vernetzten Freunden empfohlen. Wieso sollte man auch eine langsame Webseite empfehlen, wenn es mittlerweile zu fast jedem Thema eine schnellere Seite gibt?
Die Ladezeit ist also nicht nur für Google entscheidend, sondern auch dafür, wie zufrieden meine Besucher mit meiner Webseite sind. Und je zufriedener die Besucher mit einer Webseite sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Seite auch weiterempfohlen wird.
Mehr Conversions
Ein weiterer, nicht zu vergessener Punkt, sind die Conversions: Wir alle möchten, dass unsere Besucher zu unseren Kunden werden. Sei es, dass wir Affiliate sind oder doch ein eigener Shopbetreiber. Eine Studie aus dem Hause Amazon hat ergeben, dass langsamere Webseiten weniger Umsatz generieren – was ja auch logisch ist: Ein Besucher wird nicht lange warten, bis die Webseite eines Onlineshops geladen wurde, sondern wird nach ein paar Sekunden das Fenster schließen und sich einen anderen Onlineshop suchen. Amazons Studie besagt genau:

Often quoted research on this subject includes an Amazon study that showed a 1% decrease in sales for every 0.1s decrease in response times.(Kohavi and Longbotham 2007)

Jetzt muss man mal hochrechnen: Eine Sekunde längere Ladezeit bedeutet schon: 10% Verlust des Umsatzes. Natürlich kann man das nicht auf jeden Onlineshop beziehen, sollte man sich aber mal vor Augen halten, denn Amazon ist nicht gerade ein unbekannter Onlineshop.

PageSpeed optimieren

Jetzt habe ich ganz schön viel über den PageSpeed geschrieben und wie toll er doch ist. Doch wie lässt er sich optimieren? Ganz einfach: Google bietet ein Onlinetool “PageSpeed Insights” und eine Chrome-Extension an. Mit beiden Tools lässt sich der PageSpeed einer Seite nicht nur prüfen, sondern auch optimieren, da in beiden Varianten des Tools Tipps zur Optimierung ausgegeben werden.

Bei der Chrome-Extension kann man sogar optimierte Dateien wie Bilder, CSS und JavaScripts generieren lassen, sich sofort herunterladen und auf den Server packen. So kann man einige Punkte aus den Verbesserungsvorschlägen direkt abarbeiten, ohne selber irgendwas gravierendes zu tun. Anschließend geht es meistens an die Technik: JavaScripte später parsen, Browser-Caching und viele andere Punkte, die abgearbeitet werden sollten, um den PageSpeed-Score nach oben zu treiben (je höher der Score, desto besser).
Ohne das Layout gravierend zu ändern
Allerdings sollte man nur so weit gehen, wie man auch selber möchte. Natürlich ist der PageSpeed von 100 das maximum, aber trotzdem sollte man dabei immer noch ein Auge auf die Suchmaschinenoptimierung haben und natürlich auf das eigene Layout. Das sollte wenn möglich nicht verändert werden – sofern die Seite Layouttechnisch schon optimiert wurde. Oder man schafft es, den PageSpeed auf 100 zu bringen, ohne das Layout zu verändern – ist schließlich auch schon vorgekommen.

PageSpeed nur ein Rankingfaktor von vielen

Zuletzt gilt es noch zu sagen, dass der PageSpeed nur ein Rankingfaktor von vielen ist. Man sollte nicht vergessen, dass es noch über 200 andere Rankingfaktoren gibt, die es zu beachten gilt. So zum Beispiel der Backlinkaufbau und die interne Linkstruktur. Ich persönlich empfehle, immer erst eine gute Basis zu schaffen, also Onpage so viel wie möglich rauszuholen und dann mit dem Linkaufbau anzufangen. Onpage wird in meinen Augen nämlich ein immer wichtiger werdender Rankingfaktor für die Google-Suchergebnisse.